
Entgelttransparenz
Gleicher Lohn für gleich(wertige) Arbeit
"Entgelttransparenz wird zum neuen Standard"
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Gleiche Arbeit, gleiches Geld. Ein verständlicher Anspruch, der klar ist und doch noch nicht überall umgesetzt wird. Entgelttransparenz schafft die Grundlage für faire Vergütung und echte Chancengleichheit. Sie macht sichtbar, wie Gehälter entstehen, und ermöglicht Ungleichheiten gezielt anzugehen.
Mit dem kommenden Entgelttransparenzgesetz gewinnt das Thema weiter an Bedeutung. Eine faire Vergütung steigert die Mitarbeiterbindung und senkt das Risiko einer Fluktuation. Neue Auskunftsrechte und Berichtspflichten schaffen mehr Klarheit und Verbindlichkeit.

"Wir alle wollen Fairness gestalten. Die Frage ist: Wie gelingt das?"
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Fairness gelingt, wenn nachvollziehbare, geschlechtsneutrale und diskriminierungsfreie Kriterien für Entgelt und Karriereentwicklung vorhanden sind.

Gehaltstransparenz gestalten
Hier lernst Du, wie Entgelttransparenz gelingen kann. Die Autorin Nadine Nobile teilt inspirierende Beispiele mit Dir, gibt einen Einblick in die wichtigsten Änderungen durch die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz und liefert konkrete Umsetzungstipps für faire und nachvollziehbare Vergütungssysteme.
Was sich ändern wird
Bis zum 07. Juni 2026 erfolgt die Umsetzung der EU Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht. Die Vorgaben gelten für alle Organisationen, jedoch mit unterschiedlichen Fristen und in unterschiedlichem Umfang.
Kriterien sind objektiv und nachvollziehbar gestaltet, sowohl bei der Bezahlung als auch bei deren Entwicklung. Die Kriterien sind klar definiert und für alle Mitarbeitenden einsehbar. Somit wird nachvollziehbarer, welche Leistungen vergütet werden.
Im Bewerbungsprozess erfolgt die frühzeitige Offenlegung der Vergütung einer Stelle, etwa durch Angabe von Einstiegsgehalt oder Gehaltsspanne vor dem ersten Gespräch.
Mitarbeitende können Informationen über die Bezahlung vergleichbarer Tätigkeiten nach Geschlecht verlangen. Unternehmen weisen jährlich auf dieses Recht hin und stellen innerhalb von zwei Monaten strukturierte Auskünfte bereit.
Ab 100 Mitarbeitenden berichten Unternehmen regelmäßig über geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede.
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"Meine Führungskräfte sind unsicher, wie sie Entgeltunterschiede erklären sollen."
"Ich sehe Handlungsbedarf, kann ihn aber intern noch nicht klar benennen."



